Den eigenen Arbeitsvertrag und die wichtigsten arbeitsrechtlichen Grundlagen kennen Kündigungsfristen (§622 BGB), Urlaubsanspruch (min. 20 Tage bei 5-Tage-Woche nach BUrlG), Überstundenregelung, Probezeit – wer seine Rechte nicht kennt, kann sie nicht einfordern
Nein sagen können – und wissen, wie Ein klares, sachlich begründetes Nein ist keine Absage an den Arbeitgeber, sondern professionelles Selbstmanagement
Gehaltsverhandlung vorbereiten und führen Marktgehalt kennen (Stepstone Gehaltsreport, Gehalt.de), konkrete Leistungen benennen, realistische Zahl nennen – wer schweigt, bekommt in der Regel weniger
E-Mails schreiben, die tatsächlich gelesen und beantwortet werden Betreff als Zusammenfassung, eine Frage pro E-Mail, konkreter Call-to-Action – die meisten E-Mails scheitern an unklarer Struktur, nicht am Inhalt
Feedback geben und annehmen Kritik ohne persönliche Bewertung formulieren (Beobachtung – Wirkung – Bitte) – Feedback annehmen ohne sofort zu verteidigen
Das Betriebsverfassungsgesetz kennen In Unternehmen ab 5 Mitarbeitern kann ein Betriebsrat gewählt werden – Mitbestimmungsrechte bei Arbeitszeiten, Homeoffice, Überwachung und mehr
Prioritäten setzen statt alles gleichzeitig tun Eisenhower-Matrix, Timeboxing oder: die drei wichtigsten Aufgaben des Tages vor dem ersten E-Mail-Check festlegen
Netzwerken – auch wenn man nicht sucht Kontakte pflegen, wenn man sie nicht braucht – echte berufliche Beziehungen entstehen im normalen Miteinander, nicht in Krisenzeiten
Den eigenen digitalen Fußabdruck aktiv gestalten Ein gepflegtes LinkedIn-Profil öffnet Türen auch dann, wenn man passiv ist – Recruiterdirektansprache ist der häufigste Weg für Stellenwechsel auf mittlerer und höherer Ebene
Wissen, wann professionelle Hilfe nötig ist Steuerberater bei Selbstständigkeit, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Kündigung, Betriebsrat bei innerbetrieblichen Konflikten, Gewerkschaft (DGB) bei systematischen Problemen